Heilpraktikerin Dr. Gabriele Steinmetz

Unterstützung der Selbstheilungskräfte · Regeneration · Gesundheitsberatung

Allergien: Entstehung und Behandlung aus ganzheitlicher Sicht

Die Heilpraktikerin Gabriele Steinmetz beschreibt zunächst das Phänomen der Allergien aus ganzheitlicher Sicht. Hierbei wird deutlich, dass die Ursachen für diese Fehlreaktionen des Immunsystems keineswegs mit den Auslösern wie z. B. Tierhaaren, identisch sind. Vielmehr „sucht sich der Körper die Allergene im Zusammenhang mit traumatischen Erlebnissen und psychischem Stress.
Gerade bei Allergien wird der Zusammenhang von Körper und Seele sehr deutlich und sollte nach Meinung der Therapeutin unbedingt berücksichtigt werden. Daher eignen sich die ganzheitlichen Diagnose- und Therapieverfahren bestens, um die verschiedensten Allergien ursächlich und nebenwirkungsfrei zu behandeln. Ziel ist es, so die Autorin, weg von der Chemie und hin zu einem stabilen Immunsystem zu kommen.

Allergene sind überall

Im Gefolge des hohen Lebensstandarts der Industriegesellschaft ist die Zahl der Allergiker in den letzten Jahrzehnten geradezu exponentiell angestiegen.
Wir kennen die zahllosen unterschiedlichen Allergieauslöser aus allen Lebensbereichen: Pollen, Tierhaare, Chemikalien in Kleidung und Wohnumgebung, fast alle Nahrungsmittel, Körperpflegemittel, Parfums und ätherische Öle, Waschmittel usw. usw.
Praktisch kann alles, womit wir irgendwie in Berührung kommen, eine Allergie auslösen, wenn eine entsprechende Disposition vorliegt. Interessanterweise können Allergien schon durch die bloße Vorstellung bzw. Angst vor dem auslösenden Allergen hervorgerufen werden, andererseits werden bei  „Ausschalten“ des Bewusstseins wie in der Narkose oder auch unter Hypnose allergische Reaktionen nur sehr selten beobachtet.
Ist nun alles bloße Einbildung? Ganz sicher nicht, doch es zeigt einmal mehr, wie unser Bewusstsein unsere Immunreaktionen beeinflusst! Daher ist es gänzlich unklug, eine fast panische Angst vor den Allergieauslösern zu schüren. Das Fatale: je mehr wir uns auf das Vermeiden „unserer Allergieauslöser konzentrieren, umso wahrscheinlicher wird eine extreme Überreaktion eintreten, wenn wir damit in Berührung kommen oder nur daran denken
Doch wie kommt es überhaupt zur Entstehung von Allergien? Hierzu zwei Beispiele: eine Patientin  trat als Kind beim Spielen auf einer Wiese in ein Wespennest. Sie wurde sofort von hunderten Wespen angegriffen und unzählige Male gestochen, kam aber gottlob mit dem Leben davon. Es versteht sich fast von selbst, dass diese Patientin bis ins hohe Alter – nicht nur aber besonders –  gegen Wespenstiche allergisch ist. Seitdem könnten selbst einzelne Wespen eine lebensgefährliche Bedrohung für sie darstellen, da schon ein Stich einen anaphylaktischen Schock hervorrufen könnte.
Ein weiteres Beispiel: ein Kleinkind musste für mehrere Tage bei der Familie der Patentante untergebracht werden,  es litt jedoch sehr unter der Trennung von seiner Mutter. In der Wohnung wurde ein Kaninchen in einem Käfig gehalten: das Kind (inzwischen 23) ist seitdem hochgradig allergisch auf Kaninchenhaare…
Die Beispiele sollen verdeutlichen, dass die ersten Allergien oftmals im Zusammenhang mit seelischem oder körperlichem  Stress bzw. Trauma stehen. Ganzheitlich gesehen kommt zur genetischen Disposition ein beliebiger Auslöser, durch welchen der seelische Konflikt auf die körperliche Ebene „verlagert“ wird.
Ist also alles nur seelisch, kann man auf der körperlichen Ebene gar nichts machen? Doch, durchaus, denn das Immunsystem stärken bedeutet gleichzeitig auch seelische Stärkung und umgekehrt!
Wie aber kann das Immunsystem ganzheitlich reguliert werden, sodass die Allergien oft wie von selbst verschwinden? Das entscheidende Organ hiefür ist…. der Darm und zwar grundsätzlich und bei allen Arten von Allergien bzw. Immunstörungen!
Zu diesem Thema verweise ich auf die entsprechenden Artikel im vorangegangenen Heft. Im Zusammenhang damit möchte ich nochmals auf die fatalen Folgen übertriebener Antibiotika- Behandlungen hinweisen, welche m. E. eine zentrale Rolle bei den zunehmenden Darmproblemen und daraus entstehenden Immunstörungen spielen.
Infolge der reduzierten gesunden Darmflora wird häufig eine Darmmykose diagnostiziert und fälschlicherweise für die Allergieentstehung verantwortlich gemacht. Doch die übermäßige Zunahme von an sich harmlosen Pilzen wie z. B. Candida albicans ist lediglich ein Indiz für das Vorliegen von immunologischen Problemen, somit bringt die Beseitigung mit Antimykotika zwar eine gewisse Entlastung und ist daher eine Möglichkeit, um den Prozess kurzfristig zu entschärfen. Vielfach reicht diese Maßnahme allein jedoch nicht aus, um das Immunsystem ganzheitlich zu regulieren. So ist für eine dauerhafte Verbesserung des Darmmilieus eine Ernährungsumstellung und der gezielte Einsatz biologisch erzeugter pflanzlicher Nahrungsergänzungspräparate unerlässlich. Die individuellen Versorgungslücken können mit verschiedenen Testverfahren festgestellt und in Abständen kontrolliert werden. Besonders angenehm für den Patienten sind moderne (unblutige) biophysikalische Testmethoden wie z. B. der NES-Scan. Dieses Verfahren liefert in nur 30 Sekunden eine detailierte Auswertung verschiedenster Vitamin- und Mineralstoffdefizite sowie Toxinbelastungen und gibt wichtige Hinweise auf die individuellen Allergie auslösende Faktoren wie Energieblockaden und/oder sogenannte bakterielle oder virale Terrains. Während die privaten Kassen die Kosten hierfür im Allgemeinen übernehmen, müssen gesetzlich Versicherte ohne private Zusatzversicherung diese bisher aus der eigenen Tasche bezahlen. Dennoch rechnet sich die vergleichsweise moderate Investition in die Gesundheit, da Cortison und Co. keine dauerhafte Heilung bewirken können, sondern einen hohen Stellenwert in der Behandlung akuter und insbesondere lebensgefährlicher Allergiezustände haben. Bei Langzeitbehandlungen mit Cortisonderivaten muss leider mit diversen Nebenwirkungen und zwangsläufig auch mit einer Schwächung des Immunsystems gerechnet werden. Daher suchen sowohl die Betroffenen als auch verantwortungsbewusste Therapeuten nach nebenwirkungsfreien Behandlungsmethoden zur Immunmodulierung.

Ganzheitliche Allergiebehandlung

Zu den effektivsten ganzheitliche Maßnahmen, um das entgleiste Immunsystem zu regulieren, zählt neben der Darmsanierung die so genannte Allergostopp-Behandlung. Diese erfolgt mithilfe einer homöopathischen Aufbereitung von patienteneigenem Blut mit einem so genannten Serum-Aktivator (Laborkosten ca. 150,- Euro). Die Blutaufbereitung wird in Kleinstmengen von 0,1-0,2 ml über mehrere Wochen in 3-tägigen Abständen intracutan gequaddelt. Die erste Stufe beginnt bei 10 hoch -16, die letzte Stufe endet bei 10 hoch – 4. Hierbei wird das Immunsystem darauf „trainiert“, auf die im Blut befindlichen Antigene gelassener und somit normal bzw. angemessen zu reagieren.
Weiterhin kommen verschiedene homöopathische Komplexmittel und ggf. Einzelmittel zur Ursachenbehandlung in Betracht. Besonders bei Kindern haben sich homöopathisch potenzierte Thymuspeptide als äußerst wirkungsvoll erwiesen. Auch diese sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie sollten jedoch nur nach entsprechender Anamnese und unter sorgfältiger Verlaufskontrolle verabreicht werden.
Die Akupunktur kann ebenfalls zur Dämpfung der allergischen Disposition beitragen, doch die Erfolge hängen dabei sowohl vom Können des jeweiligen Therapeuten als auch vom Reaktionstypus des betroffenen Patienten ab.
Letztendlich wird selten eine Maßnahme allein zu einer dauerhaften Heilung führen, sodass meistens individuelle Kombinationen  angebracht sind. Wie bei anderen konstitutionell bedingten Erkrankungen können Rezidive nicht ausgeschlossen werden. Auch aber nicht nur deshalb möchten viele Patienten nebenwirkungsfreie Mittel in ihrer Hausapotheke haben, die sie prophylaktisch oder unterstützend anwenden können.

Hierfür sind die Schüßler-Salze hervorragend geeignet, da sie sowohl innerlich als auch in Form von Salben und Lotionen angeboten werden. Da diese homöopathisch „verdünnten“ Mineralien die Zellfunktionen zum Normalen hin regulieren, sind weder Erstverschlimmerungen noch andere nachteilige Effekte zu erwarten. Im Gegenteil: die Wirksamkeit anderer Maßnahmen wird entscheidend unterstützt, so dass bei längerfristiger Anwendung häufig die Dosierung der allopathischen Mittel in Absprache mit dem behandelnden Arzt reduziert werden kann.

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