Heilpraktikerin Dr. Gabriele Steinmetz

Unterstützung der Selbstheilungskräfte · Regeneration · Gesundheitsberatung

Natürliche Hilfe für den Darm

Symbioselenkung und Schüßler-Salze bei akuten und chronischen Darmerkrankungen

Parallel zu den immer zahlreicher werdenden Allergien der Schleimhäute des Respirationstraktes entwickeln sich in den letzten 20 Jahren zunehmend gravierende Darmerkrankungen und -Funktionsstörungen. Die Ursachen sind häufig unser ungesunder, stressiger Lebensstil und eine denaturierte, mineralstoff- und vitaminarme Ernährung. Hinzu kommen Schleimhaut reizende Genussgifte wie z.B. Zucker, Nikotin, Kaffee und Alkoholika sowie die Einnahme verschiedener Medikamente, die direkt und indirekt zu Reizungen der Schleimhäute, nicht nur  im Verdauungstrakt, beitragen. Diese und andere, natürlich auch psychische Faktoren wie Stress und Existenzängste, äußern sich zunehmend (auch) in Darmstörungen mit zum Teil erheblichem Leidensdruck für die Betroffenen.

Dabei ist der Darm ein Spiegel unseres körperlichen und seelischen Wohlbefindens und zugleich ein lebendiges Ökosystem, denn er birgt  über 10 Billionen Bakterien in 1000 verschiedenen Arten in seinen verschiedenen Abschnitten. Die physiologischen Darmmikroben erfüllen verschiedenste Aufgaben: zum Beispiel Zerkleinerung und Verwertung der wichtigen Ballaststoffe, Synthese lebenswichtiger Vitamine, Immunmodulation, Entgiftung und vieles mehr.
Wird das lebendige Darmmilieu z. B. durch häufige Antibiotika Gaben, Konservierungsmittel und ähnliches gestört, kommt es zu Fehlbesiedlungen mit aggressiven, krankmachenden Bakterien und Pilzen. Die damit zusammenhängenden Beschwerden wie Blähungen und vor allem Durchfall werden häufig ohne bakteriologische Stuhluntersuchung und dem bisher viel zu selten durchgeführten Resistenztest wiederum mit (anderen) Antibiotika „behandelt“ (hierzu siehe auch Schüßler-Salze bei Infekten“)
Im weiteren Verlauf kommt es entweder zu unangenehmen Reizdarmerscheinungen, Blähungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, oder,
bei entsprechender (erblicher) Disposition, es treten zunehmend infolge von Autoimmun-Reaktionen heftige Entzündungen auf, die je nach Symptomen und Lokalisation als Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn diagnostiziert werden.
Weiterhin treten infolge der Schwächung bzw. „Fehlprogrammierung“ der zu 80% im Darm gebildeten Immunzellen weitere Haut- und Schleimhautallergien und
-entzündungen auf, die sich auch auf und in den Gelenkschleimhäuten (Membranae synovialis) als schmerzhafte rheumatische Autoimmun-Reaktionen abspielen.
Das die Krebsdisposition durch die unglückselige Kombination von Immunschwächung und Schleimhautreizungen auf Dauer ebenfalls provoziert werden könnte, ist aus ganzheitlicher Sicht klar erkennbar und macht die rechtzeitige biologische Therapie besonders wichtig.

Ergänzend zu den notwendigen schulmedizinischen Untersuchungs- und Laborbefunden sollte stets eine gründliche Anamnese incl. einer mikrobiologischen Stuhluntersuchung ( 45,- Euro incl. Auswertung, Therapie- und Ernährungsplan) durchgeführt werden.
Die Korrektur der Ernährungsgewohnheiten unter anfänglicher Vermeidung der reiz- auslösenden Nahrungsfaktoren sowie die Testung und ganzheitliche Behandlung der Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Reduzierung eventuellerToxinbelastungen und Regulation des Säure-Basen-Haushalts (NES-Programm) sind neben der seelischen Stabilisierung für einen dauerhaften Therapieerfolg unverzichtbar.

Zusätzlich können die Mineralsalze nach Dr. Schüßler einen erheblichen Beitrag zur Linderung der Beschwerden beitragen, wobei individuelle Kombinationen eingesetzt werden sollten.

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